Kategorie: Meinung

FALK FATAL fährt Rad

FalkFatal-260x312Potzblitz! Das hätte ich nicht gedacht! „Das Auto ist das Lieblingsverkehrsmittel der Wiesbadener”, teilt die Stadtverwaltung mit. Anlass für diese Mitteilung war eine Studie zur „Mobilität in Städten” des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV). Für Menschen, die wie ich täglich mit dem Fahrrad in Wiesbaden unterwegs sind, ist das Ergebnis wenig überraschend. Das Auto ist das einzige Verkehrsmittel, das sich auf Wiesbadens Straßen bewegen darf, scheinen viele Autofahrer zu glauben. Zumindest gemessen an ihren Reaktionen, wenn man freundlich daran erinnert, dass ein gewisser Seitenabstand nett wäre, da man es nicht mag, vom Seitenspiegel touchiert zu werden. Oder wenn man darauf hinweist, dass der Fahrradstreifen Fahrrädern vorbehalten sein soll und nicht Autos. „Verpiss Dich mit Deinem scheiß Fahrrad“, ist da noch eine der netteren Reaktionen.

Die Aktion Stadtradeln, an der Wiesbaden dieses Jahr teilnimmt, könnte manchen Wiesbadener vielleicht zum Umdenken bringen. Doch die Stadt Wiesbaden versagte grandios: Vielleicht, weil man es sich mit den Autofahrern nicht verscherzen will? Weiterlesen

Wie die FAZ unfreiwillig dargelegt hat, warum der Print-Journalismus in der Krise steckt

Bild: Falk SinßEtwas unfreiwillig hat Volker Zastrow am Sonntag in einem Kommentar in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung* dargelegt, warum der Print-Journalismus in der Krise steckt. In seinem Kommentar „Hängen all diese Krisen zusammen?” fragt sich Zastrow, ob es Gemeinsamkeiten zwischen den Brandherden in Syrien, im Irak und in der Ukraine gibt und zeigt nebenbei warum der Print-Journalismus in der Krise steckt. Weiterlesen

Folklore wird gut!

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Bild: falk Sinß

Vor einigen  Tagen ist die neue Ausgabe des Sensor Wiesbaden erschienen und mit ihm mein Artikel über Folklore 014. Bei meiner Recherche für den Artikel habe ich mit vielen Leuten gesprochen. Eine Frage, die ich allen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner gestellt habe, war: „Was hälst Du davon, dass Folklore dieses Jahr nur in abgespeckter Variante stattfinden wird?“ Natürlich wurde die Frage von den Menschen, mit denen ich mich über Folklore unterhielt, auch mir gestellt. Eine Antwort musste ich meist schuldig bleiben, da ich mir erst ein umfassendes Bild davon machen wollte. Das habe ich jetzt. Hier meine Antwort. Weiterlesen

Folklore Festival vor dem Aus?

folklore012_2.jpgEin paar nervige Anwohner, für die drei Tage im Jahr, an denen es etwas lauter ist als sonst, zu viel ist, versuchen auf dem Klageweg Folklore zu verhindern bzw. dafür zu sorgen, dass ab 20 Uhr Ruhe auf dem Platz herrscht. Diese Spaßbremsen sind wirklich schlimm, denn sie scheinen ihr Ziel, Folklore ein für alle Mal zu verhindern, erreicht zu haben. Die Orga-Crew droht mit dem Aus. Was wirklich schade wäre, wenn dieses tolle Festival nur wegen der Lärmbeschwerden einer Handvoll Anwohner (die übrigens direkt an der Bahnlinie wohnen) zerstört werden würde. Doch lest selbst, was das Folklore Team zu dem Thema zu sagen: Weiterlesen

CDU vs. URBANITÄT

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Sven Gerich hat überraschend die Wahl zum Oberbürgermeister in Wiesbaden gewonnen. Seine Stimmen holte eher vor allem in den innerstädtischen Wahlbezirken. Der Trend, dass die CDU nicht mehr in Großstädten punkten kann kann, setzt sich selbst im Kleinen fort. CDU und Urbanität passen anscheinend einfach nicht zusammen. Weiterlesen

DAS ZEITUNGSSTERBEN HAT BEGONNEN

Die Pleite der Frankfurter Rundschau und das Ende der Financial Times Deutschland waren nur der Anfang, wenn die Verleger nicht endlich reagieren. Sonst wird der November 2012 als der Monat in die Geschichte eingehen, in dem das großen Zeitungssterben in Deutschland begann.

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DER HUI BUH FANCLUB SCHWÄBISCH-GMÜND

„Du darfst alles, Du darfst Dich nur nicht erwischen lassen“, lautet das elfte Gebot. Deshalb sind Geheimbünde auch geheim, damit niemand erfährt, wer Mitglied ist. Die Mitglieder des Ku-Klux-Klans tragen deshalb ihre weißen Gewänder und Kapuzen. Die Öffentlichkeit soll nicht erfahren, wer hier für die „Erhaltung der weißen Rasse“  kämpft und zumindest in der Vergangenheit auch vor Mord nicht zurückgeschreckte, um dieses Ziel zu erreichen. Weiterlesen

NICHTS SEHEN, NICHTS HÖREN, NICHTS SAGEN

In Eisennach überfallen zwei junge Männer eine Bank und verstecken sich anschließend in einem Wohnwagen. Über Polizeifunk hören sie, dass die Polizei ihnen auf den Fersen und dabei ist, das Wohnmobil zu umstellen. Aus Angst vor Verhaftung erschießen sie sich selbst. Davor jedoch telefonieren sie mit einer jungen Frau in Zwickau. Kurz darauf jagt sie das Haus in die Luft, in dem sie wohnt. Sie überlebt und stellt sich später der Polizei. Weiterlesen