Literarische Kaderschmiede feiert Jubiläum

wildeworteDer Wiesbadener Literaturverein „Where the Wild Words are“ wird 15 Jahre alt und feiert das mit einer großen Gala im Schlachthof Wiesbaden.

15 Jahre und kein bisschen leise. Die Wilden Worte feiern ihren 15. Geburtstag. Angefangen hat alles im Februar 1999. Da veranstaltete der Literaturverein seine erste Lesung. Die beiden Autoren waren damals Michaela Seul und Jaromir Konecny. Seitdem organisiert der Verein monatlich Lesungen und Poetry Slams in Wiesbaden und Umgebung.

Vor allem die Poetry Slams, bei denen theoretisch jeder mitmachen kann, machten Where the Wild Words are schnell in hiesigen Gefilden bekannt. Das hatte eine Grund: Es gab in Wiesbaden schlicht und einfach keine Plattform für junge und ungewöhnliche Literatur. „Es gab hier nur so ‚Wasserglaslesungen’ für die Hochkultur. Wir wollten die Literatur dorthin zurückbringen, wo das Leben spielt. Auf die Straße. Vom Publikum für das Publikum!“, erklärte mir einst Jens Jekewitz, der den Slam gewöhnlich moderiert. Und so wurde Where the Wild Words are mit der Zeit zu so etwas wie eine literarische Kaderschmiede, die zum Mitmachen einlädt. Immer wieder konnten Besucher literarische Talente auf der Bühne im Schlachthof bewundern, die kurze Zeit später bekannte Autoren wurden. Beispiele gefällig? Die Namen Tanja Dückers, Philipp Schiemann, Dirk Bernemann oder Feridun Zaimoglu sollten fürs erste genügen.

Grund genug das eigene Jubiläum zu feiern, ist das allemal. So werden Wegbegleiter aus der deutschen Poetry Slam Szene morgen, am 26. Februar, all ihr Können in die literarische Waagschale werfen, um eine würdige Schlacht zum 15jahrigen Bestehen des Wiesbadener Poetry Slams zu liefern. Eingerahmt in eine Gala mit jeder Menge Überraschungen brennen die Wilden Worte ein Feuerwerk der guten Laune für die treuen Fans ab.

Mit dabei sind unter anderem Frank Klötgen, Bo Wimmer, Tilman Döring, AIDA, Grohacke, Stefan Schrahe, Stefan Reis, Schunke der Dritte und Falk Fatal.

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