Im Netz Geld verdienen mit Musik #13

Screenshot rdio.com

Jetzt wollen also die Syke-Gründer, der Schwede Niklas Zennström und er Däne Janus Friis, mit einem Musikdienst im Internet Geld verdienen. Mit Rdio wollen sie einen Onlinemusikdienst mit Abomodell aus der Taufe heben. Angeblich stehen sie derzeit mit den Plattenfirmen in Verhandlungen. Von deren Bereitschaft ihre Kataloge bereitzustellen wird der Erfolg des Start-Ups maßgeblich abhängen.

Laut New York Times sollen die Nutzer gegen eine monatliche Grundgebühr Zugriff auf ein möglichst großes Musikangebot haben. Die Titel sollen dabei per Streaming bereitgestellt werden. Wirklich neu ist die Idee nicht. Mit Spotify gibt es einen Anbieter, der ebenfalls Streams anbietet, allerdings kostenfrei und durch Werbung finanziert, ähnlich wie die Musikplattform Last.fm. Von Myspace ganz zu schweigen. Wie erfolgreich Zennström und Friis sein werden, wird vor allem von der Bereitschaft der Labels abhängen, ob und wieviel aktuelle und alte Titel sie ur Verfügung stellen werden.

Das Zennström und Friis wissen, wie man Start-Ups zu Erfolg führen, haben sie in der Vergangenheit öfter gezeigt. Ihren größten Erfolg feierten sie mit Syke, das sie 2006 für rund 3,1 Milliarden Dollar an Ebay verkauften. Aber auch mit ihrem Videodienst Joost sorgten sie für Aufsehen. Und ironischerweiser mit dem Filesharingdienst Kazaa, der sich nach Napsters Legalisierung für einige Zeit zur beliebsten P2P-Plattform mauserte.

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