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FALK FATAL im Kriechgang

Alter, was ist los mit dir? Ich dachte wir hätten einen Deal. Du lässt mich in Ruhe und ich beklage mich nicht über Dich. So sind wir viele Jahre gut ausgekommen. Ich konnte mein Leben auf der Überholspur führen und du schicktest mich nur alle paar Jahre in den Straßengraben. Das war fair. Das war ein Deal. Doch Du hast ihn nun aufgebrochen. Du hast unseren Deal zunichte gemacht.

Es ging langsam los. Mit der Arthrose im Fußzeh. Das ist zwar unangenehm, aber im Großen und Ganzen noch okay. So ein Fußzeh ist nicht schlimm. Der ist zur Not verzichtbar. Man kann auch ohne ihn mit beiden Beinen im Leben stehen. Eventuell muss man etwas das Gewicht verlagern. Aber so what. Weiterlesen

FALK FATAL hat Brass

FalkFatal-260x312Wiesbaden Du alte Hippe! Immer wenn ich denke, Du wärst eine coole Socke, zeigst Du Dich von Deiner hässlichen Seite. Dabei warst Du doch auf einem guten Weg. Wer im ausklingenden Spätsommer abends am Sedanplatz vorbeikam und die Menschen gut gelaunt in und vor den Kneipen sowie auf dem einstmals größten Hundeklo des Westends sah, konnte ein bisschen Großstadtflair einatmen. Doch seitdem vermehrt graue Wolken den Himmel über Wiesbaden bevölkern und die Temperaturen fallen, ist auch der Großstadtflair weitergezogen. Das Nachtleben, dieses zartes Pflänzchen, verkraftet diesen Temperatursturz nur schwer.

Kaum weht der Herbst die Blätter von den Bäumen, muss das Gestüt Renz schließen, weil drei Anwohner den Tumult, den ein Club mit sich bringt, nicht tolerieren wollten. Der Aufschrei in den Tagen danach war groß. Selbst der Oberbürgermeister kommentierte die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Kassel auf Facebook mit einem fetten Dislike. Allerdings fragt man sich dann, warum die Stadt Wiesbaden vor einigen Jahren dem Gestüt den Betrieb als „Vergnügungsstätte“ dann überhaupt untersagt hat. Weiterlesen

FALK FATAL fährt Rad

FalkFatal-260x312Potzblitz! Das hätte ich nicht gedacht! „Das Auto ist das Lieblingsverkehrsmittel der Wiesbadener”, teilt die Stadtverwaltung mit. Anlass für diese Mitteilung war eine Studie zur „Mobilität in Städten” des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV). Für Menschen, die wie ich täglich mit dem Fahrrad in Wiesbaden unterwegs sind, ist das Ergebnis wenig überraschend. Das Auto ist das einzige Verkehrsmittel, das sich auf Wiesbadens Straßen bewegen darf, scheinen viele Autofahrer zu glauben. Zumindest gemessen an ihren Reaktionen, wenn man freundlich daran erinnert, dass ein gewisser Seitenabstand nett wäre, da man es nicht mag, vom Seitenspiegel touchiert zu werden. Oder wenn man darauf hinweist, dass der Fahrradstreifen Fahrrädern vorbehalten sein soll und nicht Autos. „Verpiss Dich mit Deinem scheiß Fahrrad“, ist da noch eine der netteren Reaktionen.

Die Aktion Stadtradeln, an der Wiesbaden dieses Jahr teilnimmt, könnte manchen Wiesbadener vielleicht zum Umdenken bringen. Doch die Stadt Wiesbaden versagte grandios: Vielleicht, weil man es sich mit den Autofahrern nicht verscherzen will? Weiterlesen